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1 Kommentar »

  1. Karlender sagt:

    also ich finde: “my girlfriend is an agent” ja noch viel lustiger.

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Ja, gleich!

Ja, gleich!

Davor ist danach

Ein Spaziergang am 2. Jänner über den Wienerberg war ein Spießrutenlauf durch Berge von Leichen an Knallern und Raketenhülsen. Es ist unglaublich, wie rücksichtslos mit dem Gut des Allgemeinen umgegangen wird bzw. wenn es denn getan wird, kümmert sich niemand um die Beseitigung der “collateral damages”.

Bezeichnend für das Malheur unserer Gesellschaft war, dass der 20 m entfernte Golfplatz, sich sauber wie eh und je präsentierte. Das ist die wirkliche Krankheit unserer Gegenwart: Mangel an Solidarität und Solidarität mit den Falschen.

Da wird der Raum der Öffentlichkeit, UNSER Raum ohne Wimpernzucken verdreckt und zugemüllt und auf Privatbesitz wird Rücksicht genommen, weil hier strafrechtliche Konsequenzen zu erwarten sind. Was ist das für eine Einstellung? Wenn schon Arsch, dann ordentlich und wenn schon Rücksicht, dann auf das Eigentum von allen und nicht einigen Wenigen.

Jahresrückblick 2009

Jahresrückblick 2009

2010 – Die guten Vorsätze.

Wenn man die Welt verändern will, muss man bei sich selber beginnen:

  • Informationsbeschaffung auf Papier
  • Email 1 x täglich
  • Ein Buch statt facebook
  • Kein Projekt ohne Geld
  • Kein SMS via Handy (mein Vertrag ist zu teuer)
  • Kein Chat, sondern ein Telefonat
  • Kein Tweet, sondern ein gemeinsames kühles Bier.
  • CD’s als Gesamtkunstwerke betrachten.

MfG

Das bedingungslose Grundeinkommen (kurz: BGE) scheint, zu DER gesellschaftspolitischen Utopie des 21. Jhdts. zu werden. Die Idee ist auch mir recht sympathisch, aber wenn man ein bisschen die Geschichte des letzten Jahrhunderts reflektiert, sollte man sehr skeptisch werden:

Im Deutschland der 30er Jahre waren es die Nationalsozialisten und nicht die Kommunisten, die WählerInnen mit einem Ende der Arbeitslosigkeit und Not locken konnten und das BGE ist “an sich” überhaupt KEIN Garant für eine gute und gerechte Politik.

Wie sieht es z.B. mit der Migration aus? An was ist das BGE gebunden? Ist des die Staatsbürgerschaft? Ja? Wie will man dann die Grenzen abschotten? Wer schießt? Nein. Wenn wir nicht zuerst unseren Lebensstandard als globales System erkennen und entsprechend abändern, wird sich durch ein BGE auf dieser Welt überhaupt NICHTS ändern. Zunächst müssen einmal alle Menschen auf der Welt herausfinden, welcher Lebensstandard für alle auch funktionieren würde. Ein afrikanischer kann es nicht sein, oder? Ein amerikanischer oder gar europäischer soll es sein, aber ist dies wirklich notwendig?

Es ist gut. Im Zuge des BGE stellen sich viele Fragen, die dringend geklärt werden müssen. Das ist ja sinnvoll. Aber wir müssen immer einen Blick nach rückwärts richten. Ein neuerlicher Sieg der Rechten ist – und davon bin ich überzeugt – WIEDER die Schuld einer inkompetenten und zerstrittenen, dadurch handlungsunfähigen, Linken. Ich bin immer noch sauer.

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Parkour Motion Reel

Das Maß der Dinge.

Ich werde meine Kommunikation von facebook wieder auf meinen Email-Account bzw. auf meinen RSS-Reader übertragen.

Durch den Umstand, dass facebook keinen Datenexport erlaubt und eine hohe Gefährung für die Freiheit der Bits darstellt, habe ich mich dazu entschlossen, meinen Account zu löschen und meine Daten wieder vollkommen unter meine eigenen Fittiche zu nehmen.

Da die Virtualität unseres Lebens einen immer höheren Stellenwert bekommt, ist die Frage, wer Macht über unsere Daten erhält eine essentiell politische. Facebook erlaubt keinen “guten Content im falschen System” und daher muss ich es leider boykottieren.

Meine lieben FreundInnen finden mich weiterhin hier, auf Twitter oder können mir einfach ein Email schreiben.

World Data Rescue Karlingrad.

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Song of the Week #8

Audio clip: Adobe Flash Player (version 9 or above) is required to play this audio clip. Download the latest version here. You also need to have JavaScript enabled in your browser.

Alva Noto & Ryuichi Sakamoto – Aurora

Genau das Richtige für diese Zeit. Enjoy!

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8. Dezember 1994: Der Todestag des brasilianischen Musikers Antônio Carlos Jobim

Musikgeschichte: Wie war das eigentlich mit der Erfindung von "Bossa Nova"? Hier ein sehr interessanter Beitrag dazu. Aber Vorsicht: Erliegt mir nicht dem diskreten Charme der Bourgeoisie!

Audio clip: Adobe Flash Player (version 9 or above) is required to play this audio clip. Download the latest version here. You also need to have JavaScript enabled in your browser.

Autorin: Susanne Rabsahl © WDR 2009

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Religionsfreiheit?

Nutzen wir die ganze unseelige Debatte um Minarette, Kruzifixe und Kopftücher doch dazu aus, endlich das Konkordat zu stürzen und den Laizismus einzuführen. Religion ist, wenn sie denn überhaupt noch eine Existenzberechtigung hat, Privatangelegenheit und soll in der Öffentlichkeit keine Definitionsmacht mehr besitzen. Es ist auch eine gute österreichische Tradition, Religion aus den warmen Stuben der Macht zu kehren. Sogar Habsburger (Joseph II.) hatten kurz einmal einen Funken von Vernunft.

Weg mit den öffentlichen Bezeugungen der religiösen Anschauung und her mit Emanzipation und Universalismus. Weg mit den religiösen Symbolen aus öffentlichen Gebäuden und Denken und keine weitere Subventionierung des Kultes. Verbot von Mission und Belästigung im öffentlichen Raum.

Religionsfreiheit ist so 20. Jhdt. Machen wir endlich Nägel mit Köpfen.

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